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Diakonische Stiftung Wittekindshof |
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Grundprinzipien der Betreuung
Akzeptanz ohne Vorleistung
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- Die BewohnerInnen müssen keine Leistungen erbringen, um Zuwendung und Wertschätzung zu erfahren
- Die MitarbeiterInnen sind bereit, herausforderndes Verhalten auszuhalten
- Den BewohnerInnen wird das Gefühl des Angenommenseins und Verstandenseins vermittelt
Ernstnehmen und Verstehen
- Von BewohnerInnen aufgezeigte Grenzen werden akzeptiert
- Verständnis von herausforderndem Verhalten vor dem Hintergrund der Lebens- und Lerngeschichte
Orientierung an Bedürfnissen/persönlichen Interessen
- Die Betreuungskonzepte sind auf die Bedürfnisse und persönlichen Interessen der BewohnerInnen ausgerichtet
- Die MitarbeiterInnen verstehen sich als ‚Anwälte‘ für die BewohnerInnen und vertreten deren Interessen
Recht auf Individualität/ Verzicht auf ‚Gruppenzwang‘
- Bei der Gestaltung des Gruppenalltages wird die Individualität der BewohnerInnen berücksichtigt
- Gemeinschaft mit anderen Menschen wird angeboten, jedoch niemals erzwungen (kein Gruppenzwang!)
Ehrlichkeit und Transparenz
- Die MitarbeiterInnen gestalten den Betreuungsalltag so, dass er für die BewohnerInnen nachvollziehbar ist
- Die MitarbeiterInnen begründen ihr Verhalten gegenüber den BewohnerInnen
Selbstbestimmung des Entwicklungstempos
- Das individuelle Entwicklungstempo der BewohnerInnen ist maßgeblich für die Betreuungsplanung
- Prozessorientierte Entwicklungsbegleitung statt zielorientierte Förderansprüche
Mut zu Veränderungen
- Besondere BewohnerInnen erfordern besondere Betreuungskonzepte
- Die MitarbeiterInnen gestalten die Betreuung konstruktiv und kreativ und sind mutig genug, ggf. auch ungewohnte Wege zu gehen
Sicherheit durch Struktur und Verlässlichkeit
- Die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen sollen sich in ihrem Lebens-/Betreuungsumfeld sicher fühlen können; das Umfeld wird verstehbar und vorhersehbar gestaltet
- Die MitarbeiterInnen handeln planvoll im Rahmen gemeinsam getroffener Absprachen
Anpassung des Umfeldes
- Das (Lebens-) Umfeld wird so gestaltet, das die BewohnerInnen die Informationen (z.B. über den Tagesablauf) verstehen können, und so gut wie möglich (räumlich & zeitlich) orientiert sind
„Entschleunigung" des Alltags
- Die BewohnerInnen bestimmen das Tempo, in dem sie den Alltag bewältigen selbst (Vermeidung von Zeitdruck!)
- Alltagsanforderungen werden entsprechend der individuellen Belastbarkeit der BewohnerInnen dosiert
- Die MitarbeiterInnen begleiten die BewohnerInnen mit Zeit und Geduld
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